In einem zweijährigen Markenprozess hat Martin et Karczinski gemeinsam mit der SRH die neue starke Marke für Bildung und Gesundheit geschaffen.

Simone Kuhn, Geschäftsbereichsleiterin Strategische Markenführung und Innovationsmanagement SRH Holding
MARKE HEISST FÜR MICH, AN DER SEELE DES UNTERNEHMENS ZU ARBEITEN
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Marke im Raum

In einem zweijährigen Prozess hat Martin et Karczinski den Stiftungskonzern SRH dabei begleitet, sich auf Basis der Werte neu auszurichten und seine Identität in Anwendung zu bringen. Die Umsetzung folgt einem holistischen Ansatz, der die Customer Centricity in den Fokus stellt. Der Launch des neuen Corporate Designs der Beginn einer Transformation, bei der Martin et Karczinski die SRH auch in Zukunft begleitet.

Frau Kuhn, was hat Sie an Martin et Karczinski überzeugt?

Der von Anfang an ganzheitliche Ansatz von Martin et Karczinski hat uns überzeugt, der Dreiklang aus Inhalt, Form und Haltung. Darüber hinaus war uns sehr wichtig, dass sie Erfahrung mit komplexen Organisationen hatten, das haben sie mit ihren hervorragenden Cases wie Lufthansa und Occhio gezeigt. Unser Ziel war die Neupositionierung der Marke SRH. 

Warum ist der Kulturwandel für die SRH so wichtig?

Die SRH ist in den letzten Jahren extrem gewachsen. Je größer ein Unternehmen wird, desto mehr muss man darauf achten, als Gesamtheit wahrgenommen zu werden, ein einheitliches Bild zu schaffen. Man muss seine Kräfte bündeln, um sich als wichtiger Player zu positionieren. Die SRH muss ihre Relevanz wirkungsvoll nach außen kommunizieren, um in ihren Kernmärkten gestärkt zu werden und die Rolle einnehmen zu können, die ihr entspricht. Als Stiftung mit gesellschaftlichem Auftrag gehört das Thema Haltung und Kultur zu unserer DNA – und sorgt für glaubwürdige Differenzierung im Wettbewerb.

Wie wichtig ist solch ein Prozess gerade in Zeiten wie diesen? 

Die Corona-Zeit hat uns deutlich gezeigt, wie sehr es auf das Miteinander ankommt. Solidarität und auch Flexibilität sind gefragt, man muss sich auf neue Geschäftsmodelle einlassen können und dafür Zweifel überwinden. Vertrauen und Gemeinschaft werden noch wertvoller als bisher.

In unserem Markenprozess geht es um Identität, darum, den Menschen Orientierung zu geben. Jetzt gibt es ein klares, gemeinsames Bild von unserer Identität und unserer Vision. Dafür haben wir auf dem aufgebaut, was schon da war. Dass wir nichts neu erfunden haben, schafft Vertrauen. Die Menschen bei der SRH können sich damit identifizieren und mit Stolz sagen: Das sind wir. 

Was bedeutet Marke für Sie? 

Marke heißt für mich, an der Seele des Unternehmens zu arbeiten.

Welche Rolle spielt die Führung, das Management, in solchen Prozessen?

Die Menschen orientieren sich an dem, was ihnen vorgelebt wird, das gilt natürlich auch für Unternehmen. Deshalb ist es so wichtig, dass die Führungsebene einen solchen Change-Prozess mit Überzeugung mitgeht und vorlebt. 

Warum ist Design wichtig, auch für die Zielsetzung des Unternehmens?

Das neue Design ist das erste sichtbare Zeichen dafür, wo die SRH hin will. Es ist mutig, einladend, innovativ und trägt der Digitalisierung Rechnung. Als Visualisierung der Strategie erfüllt es jetzt schon alles, was wir uns als Ziel gesetzt haben.

Was bedeutet das Ergebnis des Markenprozesses für Sie?

Das Ergebnis ist uns gemeinsam mit Martin et Karczinski hervorragend gelungen. Das neue Design, das Logo, die Schrift, der Tone of Voice – alles fügt sich ganzheitlich ineinander. Die Teilnehmer unserer Marken-Workshops verstehen, dass das Ergebnis unseres Prozesses genau das ist, was die Marke braucht. Für mich ist das ein tolles Gefühl, und es hat auch etwas mit Stolz zu tun. 

Ich freue mich auf die Umsetzung, darauf, dass wir jetzt die ersten Projekte ganz an der neuen Marke ausrichten können. Damit kommt sie ins Leben und kann sich auf die gesamte Organisation auswirken. Zu den ersten Umsetzungen gehört unter anderem die Gestaltung unserer neuen Patientenzimmer, da wird die Veränderung besonders deutlich erlebbar.

Was würden Sie anderen für einen solchen Markenprozess raten?

Man muss sich darüber klar werden, was man erreichen will, was das Ziel ist. Welche Schritte man gehen will und wie bereit man ist, sich Neuem gegenüber zu öffnen. Man braucht selbst eine Vision der Marke, ein klares Bild. Denn es gibt immer Widerstände und Zweifler, die es auszuhalten gilt.

Welche Erkenntnisse nehmen Sie aus dem gemeinsamen Prozess mit? 

Vor allem, wie wichtig das Thema Wirkung ist: Wie ist die ganzheitliche Wirkung dessen, was wir tun? Wie kommt es in die Wirkung? Bei allen Maßnahmen rund um unsere Marke haben wir uns davon leiten lassen, welche Zielwirkung wir erreichen wollen. 

Eine weitere Erkenntnis ist, dass es sich lohnt, in einen solchen Markenprozess sehr intensiv einzusteigen, sich viel Zeit für die Analysen zu nehmen, um auch noch den letzten Insight herauszuholen.

Und nicht zuletzt haben wir erlebt, wie wichtig es ist, einen Partner zu haben, der das gleiche Verständnis hat und den gleichen Wertekanon, auch menschlich. Schließlich bindet man sich über einen längeren Zeitraum. Da braucht es ein tiefes Vertrauensverhältnis. Wir als SRH gehen einen ganz neuen Weg und brauchen deshalb einen echten Partner. 

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit mit Martin et Karczinski?

Die SRH ist in hochsensiblen Branchen tätig. Die Haltung, das Menschliche spielt für uns in unserer Arbeit eine extrem wichtige Rolle, weil wir immer in einer 1:1 Beziehung zu unseren Kunden stehen. Bei Martin et Karczinski erlebe ich ebenfalls eine besondere Haltung, ein Miteinander und einen Austausch, den ich in so einem Kontext bisher nicht gekannt habe. Unsere Zusammenarbeit ist von großem gegenseitigen Vertrauen und zugleich einem hohen Anspruch an Qualität geprägt.

Mit was hat Martin et Karczinski Sie überrascht? Was ging über Ihre Erwartungen hinaus?

Als ich das erste Mal in ihren Räumen war, wurde deutlich, dass sie ihre eigene Vision haben, die sie in allem umsetzen. Sie sind eine eigene Marke und leben das auch stringent. Wie ernst sie das nehmen, wurde im ersten Gespräch klar. Das Thema Inhalt, Form und Haltung durchdringt alles. Auch die Menschen bei Martin et Karczinski agieren so.

Wem würden Sie eine Zusammenarbeit mit Martin et Karczinski empfehlen?

Ich würde sie Unternehmen weiterempfehlen, bei denen wirklich der Wunsch besteht, ganzheitlich etwas zu verändern und nicht nur etwas neu anstreichen zu wollen. Wenn jemand sagt, er möchte professionelle Markenarbeit, dann ist Martin et Karczinski der ideale Partner.