Seit fünf Jahren begleitet Martin et Karczinski Parador, das führende Unternehmen für die Bodengestaltung. Über die Zusammenarbeit berichtet Marketingleiterin Birgit Kunth.

Birgit Kunth, Marketingleiterin Parador
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Birgit Kunth studierte an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin, bevor sie Referentin für digitales Marketing bei Parador wurde. Heute leitet sie die Bereiche Marketing und Kommunikation des Unternehmens, das zur Hüls Gruppe gehört.

Sie arbeiten mit viel Elan am Markenimage von Parador. Was hat Sie von Anfang an an Martin et Karczinski überrascht?
 
Wie sonst im Leben war der erste Moment entscheidend. Diesen ersten Kontakt haben wir im Prinzip zweimal gehabt: Einmal beim Workshop, dann bei der weitergehenden Arbeit, wo ich sichergehen musste: Ist auch genug strategisches Wissen da, ist das Know-how vorhanden, damit die Agentur eine stimmige CI für unser Unternehmen entwickeln kann. Positiv überraschend waren die Klarheit und die Konsequenz in der zielgerichteten Begleitung der richtigen Schritte.
 
 
Was würden Sie anderen raten, die am Beginn eines CI/CD-Prozesses stehen?
 
Man sollte sich anfangs Freiraum schaffen und sich von alten Bildern und liebgewonnenen Vorstellungen trennen. Dann gilt es, die Dinge bei aller Komplexität so einfach zu machen, wie es geht – aber auch nur so einfach. Bei uns kommt ja Markenmanagmement, Controlling und Mitarbeiterführung zusammen. Da muss man Ratio und Emotio konstant vertrauen. Darüber hinaus ist es ein langfristiger Prozess, eine Corporate Identity zu bilden. Man sollte einerseits wissen, wo man hin will und gleichzeitig eine hohe Flexibilität leben, um seine Ziele und den Weg dorthin immer wieder zu prüfen oder auch weiter zu gestalten.
 
 
Ist es eine große Herausforderung, alle Abteilungen in so einem Unternehmen wie Parador beim Markenbildungsprozess mitzunehmen?
 
Ja – auch, wenn das Feedback auf die Arbeit von Martin et Karczinski durchweg positiv war. Um den Prozess möglichst sicher und erfolgreich zu starten haben wir den CI-Prozess unternehmensintern gesamtstrategisch aufgesetzt. Wichtig war uns, alle Mitarbeiter in Sachen Markenarbeit als wahre ›Überzeugungstäter‹ zu gewinnen. Markenbotschafter, die daran glauben, bei einem zweidimensionalen Produkt, einem Flächenprodukt, das sich noch dazu auf dem Boden befindet, eine Marke zur Entfaltung bringen zu können.
 
 
Wo sehen Sie Parador in der Zukunft?
 
Es gibt zwei Dimensionen, die unsere Zukunft prägen: Zum einen die Produkte selbst – zum anderen die Inhalte, die den Produkten beigeordnet sind. Dass wir dazu beitragen, aus jedem Zuhause das Schönste Zuhause der Welt zu machen, ist ja ein Thema, das sich aus vielen Facetten nährt und in unserem Magazin BODEN zum Ausdruck kommt, das ich nach wie vor extrem inspirierend finde. Zum anderen denken wir mehr und mehr digital. Im Rahmen unserer Omnichannel-Strategie zeigen wir digitale Stärke und Präsenz – und unterstützen dabei sowohl Kunden als auch Handelspartner mit Know-how und Services. Schließlich ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema, das wir unter der Überschrift ›Eco Balance‹ besetzt haben und das zur Zusammenarbeit mit der Umweltinitiative ›Plant-for-the-Planet‹ geführt hat, die es auch in Zukunft weiter geben wird.
 
 
Hat sich durch Martin et Karczinski etwas in Ihrem persönlichen Alltag verändert?
 
Verändert hat sich, dass heute im Unternehmen ein Verständnis für die Marke als hohes Gut und Wertschöpfungsfaktor besteht – und, dass mit einem ›Wir-Gefühl‹ weiter daran gearbeitet wird. Auch in der Arbeit mit der Agentur kommt dieses Wir zum Tragen. Die Zusammenarbeit macht immer wieder viel Freude durch die Qualität, welche die Dinge bekommen. Auch das wechselseitige Führen und Führenlassen ist sehr gelungen. Darüber hinaus kommt aus München immens gutes Design; die Ansprüche sind auf Agenturseite genauso hoch wie auf meiner.