Strategy Director
Johannes Kemnitzer

»Überzeugt hat mich bei Martin et Karczinski, dass immer alles möglich ist. Visionen werden umgesetzt.«

Johannes Kemnitzer, Strategy Director
IN DER ERSTEN LIGA

»Ich habe Islamwissenschaften und bayerische Kulturgeschichte studiert. Allein: Eigentlich war es Kommunikationsdesign an der FH Augsburg und an der Concordia University in Montreal, und das Thema Design hat mich seit meinem ersten Praktikum in einer Agentur gepackt und nicht mehr losgelassen. Nebenher habe ich schon während meines Studiums viel freiberuflich gearbeitet. Nach dem Studium hatte ich also schon ein solides Grundwissen. Doch ich wollte mich noch weiterentwickeln, wollte lernen. Deshalb habe ich bei Martin et Karczinski angefangen. Zu Beginn war das erst einmal ein großer Schritt: Von meinem ersten Tag in der Agentur an kam es mir so vor, als sei ich von der dritten in die erste Liga gewechselt. Überzeugt hat mich, dass immer alles möglich ist. Es bleibt nicht bei Sonntagsreden. Visionen werden umgesetzt. Am Anfang hielt ich es zum Beispiel für eine Spinnerei, als mich Peter Martin bat, einen Hasen und mehrere Hühner für ein Fotoshooting am Messestand unseres Kunden, der Industrie-Manufaktur Hasenkopf, zu organisieren. Mehrere Anrufe bei diversen Tieragenturen und ein paar lähmende Debatten über das Nachtarbeitsverbot für Hühner später hat sich dann der Firmeninhaber Roland Hasenkopf in seinen hochmotorisierten M6 gesetzt. Als Copiloten hatte er den Hasen seines Nachbarn dabei. Er fuhr ihn dann persönlich zur Messe, um sich dort mit Tier vor einem riesigen Ei fotografieren zu lassen. Am Anfang kamen mir solche Vorgänge noch sonderbar vor. Heute weiß ich, wie wichtig es ist, als Strategy Director nicht nur ungewöhnliche Ideen zu haben – sondern auch Kunden mit dem Mut, sie zu tragen und umzusetzen. Wichtig ist dabei, dass die Fantasie im Dienst des Kunden steht. Unsere Aufgabe ist es, Markenarbeit zu leisten und Werkzeug zu sein. Anerkennung und Erfolg, die sich in Designpreisen ausdrücken, sind gut und schön. Ein Return vom Vertrieb, die Anerkennung der Mitarbeiter im Unternehmen sind aber viel wichtiger. Freies Gedankenspiel ist in meinem Leben auch außerhalb von Martin et Karczinski Thema – erst gestern habe ich ein Haus mit Dusche für eine Katze und einen Frosch gebaut. Natürlich gibt es in dem Haus eine Sitzbank für einen Bären, der dem Frosch beim Duschen zuschaut, und ein Pferd, das aus seinem Stall die anderen Tieren beobachten kann. Meine fünfjährige Tochter ist übrigens die Bauherrin für dieses Projekt. Überhaupt sind es eher immaterielle Werte wie Zusammenhalt und Fantasie, die das Leben auszeichnen. In einer Agentur zu arbeiten, die das ganz ähnlich sieht, empfinde ich als Bereicherung.«